Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau
Pestalozzistraße 85 / 08371 Glauchau
| Telefon: | 03763 / 2091 |
| Fax: | 03763 / 501412 |
| E-mail: | Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. |
| Schulleiterin: | Frau Christine Kästner |
| Stellv. Schulleiter: | Frau Kerstin Pyritz |
| Oberstufenberater: | Herr Rüdiger Adler |
| Außerschulischer Bereich: | Frau Grit Wiegner |
| Fachleiterin sprachl. Bereich: | Frau Annett Kirsten |
| Fachleiterin gesellschaftswissensch. Bereich: | Frau Andrea Rögner |
| Fachleiterin naturwissenschaftl. Bereich: | Herr Steffen Riedel (amtierend) |
| Beratungslehrerin: | Frau Antje Reißmann |
Leitgedanken
- Wir entwickeln in Zusammenarbeit mit dem Schulträger, den Eltern, den Firmen und den Vereinen der Umgebung unser Gymnasium zu einem geistig-kulturellen Zentrum der Region.
- Ein erfolgreiches Abitur, sportliche und künstlerische Aktivitäten sowie soziales Engagement besitzen an unserer Schule den höchsten Stellenwert.
- Wir befähigen unsere Schüler, selbstständig und fachübergreifend zu lernen, Bekanntes auf Neues anzuwenden und sich in sprachlicher Form angemessen auszudrücken.
- Unsere Arbeit fordert und fördert Teamfähigkeit, Disziplin und Selbstvertrauen.
- Unsere Eltern wissen um die Befindlichkeit und Probleme ihrer Kinder und sind aktive und interessierte Partner der Schule.
- In einer Atmosphäre der Ehrlichkeit, des gegenseitigen Vertrauens und der Toleranz lösen wir auftretende Probleme und Konflikte.
- Transparenz gegenüber Eltern und Schülern, wirksame Öffentlichkeitsarbeit, effektive Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit sind wichtige Kriterien unseres Handelns.
- Um auf die sich wandelnde Gesellschaft reagieren zu können, wollen wir flexibel, kreativ und aufgeschlossen gegenüber Neuem sein.
Schulprofil des Georgius-Agricola-Gymnasiums Glauchau
Das Georgius-Agricola-Gymnasium liegt in der Großen Kreisstadt Glauchau im Kreis Chemnitzer Land in Sachsen.
Am Georgius-Agricola-Gymnasium lernen im Schuljahr 2007/2008 531 Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I und 197 in der Sekundarstufe II. An der Schule unterrichten 77 Lehrerinnen und Lehrer.
Das Gymnasium bestand bis einschließlich des Schuljahres 2002/2003 aus zwei Gebäuden, die beide auf eine lange Geschichte zurückblicken können. Im Haus I in der Lindenstraße, welches zu DDR-Zeiten die EOS beherbergte, wurde im Jahr 1999 das 140jährige Bestehen einer höheren Bildungsanstalt in Glauchau gefeiert. Dort wurden bisher die Schüler der Sekundarstufe II unterrichtet. Im Haus II in der Pestalozzistraße begingen wir im Jahr 2002 das 100jährige Jubiläum. Die Zukunft unseres Gymnasiums liegt im Haus II. Durch einen Ausbau des Gebäudes wurden die nötigen Räumlichkeiten gewonnen, damit die Sekundarstufe II ab dem Schuljahr 2003/2004 hier lernen konnte. Im Jahr 2005 begann die Planung für einen Anbau und die Komplettsanierung des Gebäudes. Diese Vorhaben werden ab 2008 realisiert. Im Dezember 2007 wurden durch das Sächsische Kultusministerium und die Sächsische Aufbaubank die dafür notwendigen Fördermittel in Höhe von ca. 10 Millionen € bewilligt.
Seit mehreren Jahren erhält unsere Schule Gelder von der Sächsischen Arbeitsstelle für Schule und Jugendhilfe aus dem Förderprogramm zur Schuljugendarbeit in Rahmen der Ganztagsbetreuung. Dabei haben wir unsere unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angebote ständig erweitert, sodass wir für die Schüler eine umfassende Betreuung von 7.00 bis 15.00 Uhr anbieten können. Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 sind wir Ganztagsschule der offenen Form.
In den letzten Jahren wurden moderne Chemie- und Physikräume eingerichtet. Auch der Ausbau der Biologiekabinette und eines Zeichensaales sowie von Kursräumen sind abgeschlossen. 2007 wurden die beiden Computerkabinette neu ausgestattet sowie Laptops und moderne Präsentationstechnik angeschafft. Mit Einführung der neuen Lehrpläne im Schuljahr 2004/2005 ist der Informatikunterricht bereits in den Klassenstufen 5 und 6 integriert, sodass Informatik durchgängig unterrichtet wird.
Im Schuljahr 2005/2006 wurde in Sachsen damit begonnen, das neue sächsische Profilkonzept zu erproben. Wir wurden als eine der Erprobungsschulen ausgewählt.
Unser Gymnasium bietet das sprachliche, das naturwissenschaftliche und das gesellschaftswissenschaftliche Profil an. Während alle Schüler als erste Fremdsprache Englisch lernen, kann als zweite Fremdsprache zwischen Russisch und Französisch gewählt werden. Im sprachlichen Profil wird als dritte Fremdsprache Latein angeboten.
Die Sprachausbildung wird durch den Einsatz von Fremdsprachenassistenten und ausländischen Lehrkräften unterstützt. Für die Schüler der Europäischen Grundschule und diejenigen Schüler, die bereits in Klasse 3 und 4 an unserem Förderunterricht Englisch teilnehmen, besteht seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 die Möglichkeit, bereits ab Klasse 5 mit dem Erlernen der zweiten Fremdsprache zu beginnen. Außerdem werden diese Schüler auch in anderen Sachfächern in so genannten Sachmodulen in Englisch unterrichtet.
Zur Festigung und Anwendung der Sprachkenntnisse pflegen wir zahlreiche Partnerschaften mit Schulen im Ausland. So findet ein jährlicher Schüleraustausch mit der Highschool in Lynchberg (USA), einem Lycee in Frankreich und einem Gymnasium in der Ukraine statt. Die Schüler der 7. Klassen fahren jährlich zu einem Sprachschulaufenthalt nach England.
Seit dem Jahr 2006 beteiligen wir uns an einem Schüleraustausch mit dem Colegio Visconde de Porto Seguro in Sao Paulo, Brasilien.
Die Schüler haben vielfältige Möglichkeiten, sich sportlich und künstlerisch zu betätigen. Regelmäßige Konzerte sowie Theateraufführungen zeugen vom Können unserer Chöre und Theatergruppen. Dabei erhalten wir große Unterstützung durch das Stadttheater Glauchau. Zahlreiche öffentliche Auftritte führen wir für die Stadt Glauchau durch und sind dort gerngesehene Gäste. Von den Auftritten der Chöre wurden bereits mehrfach CDs durch unsere Arbeitsgemeinschaft Technik aufgenommen, die wiederum als kleine Geschenke guten Absatz fanden.
An sportlichen Wettkämpfen beteiligen sich unsere Schüler in großem Maß und mit beachtlichen Erfolgen. Das Skilager der Schüler der 8. Klassen sowie der Schwimmunterricht in den Jahrgangsstufen 5, 7 und 11/12 gehören zum festen Bestandteil der sportlichen Ausbildung an unserer Schule.
Unsere Schule besitzt eine eigene Bibliothek, in der auch eine Fremdsprachenbibliothek integriert ist. Neben umfangreicher Fachliteratur können Bücher in Englisch, Russisch und Französisch ausgeliehen werden. Dabei gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit der Stadt- und Kreisbibliothek Glauchau.
Wir sind folgendermaßen zu erreichen:
| Anschrift: | Georgius-Agricola-Gymnasium Pestalozzistraße 85 08371 Glauchau |
| Telefon: | 03763/2091 |
| Fax: | 03763/501412 |
| Homepage: | www.gymnasium-glauchau.de |
| e-mail: | Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. |
Programm
1. Lehren und Lernen
Lehren und Lernen bleibt die Hauptaufgabe jeder Schule. Dabei geht es nicht nur um den Unterricht, sondern um eine gezielte Betreuung der Schüler vom Übergang an das Gymnasium bis zum Erreichen des Abiturs.
Um den künftigen Gymnasiasten den Übergang zu erleichtern, stehen wir in engem Kontakt mit den Grundschulen der Region. Bereits ab der 3. Klasse werden die Kinder auf den Übergang an das Gymnasium vorbereitet. Mit speziellen Elternabenden informieren wir über unsere Schule, im Schnupperunterricht können die Grundschüler erste Erfahrungen gewinnen. Mit einem Englischcamp in den Winterferien beginnen wir die Englischförderung für Grundschüler der 3. Klasse. Die zukünftigen Klassenleiter der Klasse 5 besuchen ihre zukünftigen Schüler an deren Grundschulen. Am Ende der vierten Klasse findet die traditionelle Begrüßungsfeier für unsere neuen Mitschüler statt.
Für Schüler, die zu einem späteren Zeitpunkt an unsere Schule kommen, existieren bei Bedarf individuelle Betreuungsprogramme.
Die Förderung leistungsschwacher und leistungsstarker Schüler ist an unserer Schule ebenfalls Tradition. Sowohl in Sekundarstufe I als auch in Sekundarstufe II führen wir entsprechende Fördermaßnahmen durch, wobei die Fächer Mathematik und Englisch Schwerpunkte für die Sekundarstufe I sind und in den Klassenstufen 11und 12 besonderes Augenmerk auf Physik, Biologie und ebenfalls Mathematik liegt. Bei der Förderung der Schüler nutzen wir zunehmend die Möglichkeiten, die der Computer bietet. So verwenden wir pädagogisch sinnvolle Lernprogramme, lassen unsere Schüler aber auch online an Wettbewerben teilnehmen. In Mathematik und Physik nutzen besonders begabte Schüler dabei den Korrespondenszirkel, der überregional angeboten wird.
Im November 2006 gründete sich an unserem Gymnasium die Schülerfirma "SHS statt SOS". Leistungsstarke Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12 erteilen Schülern der Klassenstufen 5 bis 8 in den benötigten Fächern Nachhilfe. Diese Form der Förderung hat sich sehr gut bewährt und wird ständig weiterentwickelt und ausgebaut.
In den Schuljahren der Sekundarstufe I erwerben die Schüler breit gefächerte Kenntnisse und Fähigkeiten. Interessen und Neigungen werden geweckt und gefördert. Besonders wichtig ist uns die Entwicklung der Methodenkompetenz. Daran wird bereits in den Klassen 5, 6 und 7 durch das Projekt "Lernen lernen" und die Verwendung eines einheitlichen Operatorenkatalogs intensiv gearbeitet. Die Schüler werden mit den erforderlichen Arbeitstechniken, der Gestaltung eines Wochenplanes, der sinnvollen Vorbereitung auf Klassenarbeiten u.v.a. vertraut gemacht. Zur Zeit arbeiten wir an der Schaffung eines Methodencurriculums für die Jahrgangsstufen 5 bis 10.
Im Rahmen des Ganztagskonzeptes bieten wir für die Schüler der Klassen 5 eine Hausaufgabenbetreuung an. Für Fragen und Probleme der Schüler, sei es in der Stoffvermittlung oder im persönlichen Bereich, steht jeder Lehrer an einem Nachmittag der Woche für eine Stunde zur Verfügung.
Um das Abitur erfolgreich zu bestehen, die Studierfähigkeit zu erwerben und auf ein lebenslanges Lernen vorbereitet zu sein, muss jeder Schüler zu selbständigem Lernen befähigt werden. Dies geschieht nicht nur im Unterricht. In Projekten, die fächerübergreifend angelegt sind, können die Schüler Kenntnisse und Fertigkeiten auf unkonventionelle und praxisorientierte Weise erwerben. Beispiele dafür sind das Geschichtsprojekt in der Burgruine Döben, die Theaterworkshops und die regelmäßigen Theaterbesuche im Fachbereich Deutsch, die London-Projekte der 7. Klassen sowie der Besuch des französischen Filmfestivals "Cinefete".
An unserem Gymnasium werden das sprachliche, das naturwissenschaftliche und das gesellschaftswissenschaftliche Profil angeboten. Im sprachlichen Profil erlernen die Schüler ab Klassenstufe 8 als dritte Fremdsprache Latein. Im naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Profil werden vielfältige moderne Methoden, Teamteaching und zahlreiche praxisorientierte Projekte erfolgreich eingesetzt.
Zu erwähnen ist außerdem unser Projekt "Bilingualer Unterricht", das in jeder Klassenstufe erfolgreich umgesetzt wird (siehe Anlage 1). Die Fächer Biologie, Geografie, Musik und Gemeinschaftskunde arbeiten mit der Fachschaft Englisch in diesem Projekt zusammen und gestalten in den Klassenstufen 5 bis 10 je ein bilinguales Unterrichtsmodul. Durch die Erprobung des bilingualen Unterrichtes konnten wir seit dem Schuljahr 2004/2005 wertvolle Erfahrungen sammeln, die uns bei der Aufnahme der Schüler der Europäischen Grundschule, die bereits ab der ersten Klasse bilingual unterrichtet werden, sehr von Nutzen waren. Für die Schüler der Europäischen Grundschule und diejenigen Schüler, die bereits in Klasse 3 und 4 an unserem Förderunterricht Englisch teilnehmen, besteht seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 die Möglichkeit, bereits ab Klasse 5 mit dem Erlernen der zweiten Fremdsprache zu beginnen. Außerdem werden diese Schüler auch in anderen Sachfächern in so genannten Sachmodulen in Englisch unterrichtet.
Zur Festigung und Anwendung der Sprachkenntnisse pflegen wir zahlreiche Partnerschaften mit Schulen im Ausland. So findet ein jährlicher Schüleraustausch mit der Highschool in Lynchberg (USA), einem Lycee in Frankreich und einem Gymnasium in der Ukraine statt.
Die Schüler der 7. Klassen fahren jährlich zu einem Sprachschulaufenthalt nach England.
Seit dem Jahr 2006 beteiligen wir uns an einem Schüleraustausch mit dem Colegio Visconde de Porto Seguro in Sao Paulo, Brasilien. Um den Schülern eine bestmögliche Sprachausbildung zu bieten, holen wir jedes Jahr Fremdsprachenassistenten oder ausländische Lehrkräfte an unser Gymnasium. Im Schuljahr 2006/2007 beteiligte sich eine Kollegin unseres Gymnasiums an der Erarbeitung von Modulen zur interkulturellen Kommunikation am DAETZ-Zentrum in Lichtenstein. Nach einer sehr erfolgreichen Erprobung wird das Modul "Indien" fester Bestandteil unseres Ganztagsangebotes werden.
Mit Beginn des Schuljahres 2007/2008 wurden wir vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus auf Grund unserer vielfältigen Angebote im sprachlichen Bereich zur Erprobungsschule des Exzellenzlabels "CertiLingua" berufen und werden erstmalig mit dem Abitur 2008 an ausgewählte Abiturienten dieses Europäische Zertifikat vergeben. Außerdem haben die Schüler die Möglichkeit folgende Sprachzertifikate durch den Besuch von zusätzlichen Kursen und das Ablegen von entsprechenden Prüfungen zu erwerben:
First Cambridge Certificate im Bereich Englisch, DELF in Französisch und Lomonossow in Russisch.
In zahlreichen sportlichen, naturwissenschaftlichen, künstlerischen und sprachlichen Wettbewerben und Olympiaden können unsere Schüler ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und unsere Schule nach außen repräsentieren. So erstellt zum Beispiel die jeweilige Klassenstufe 10 eine Englischolympiade für die Schüler der Klassenstufe 7, da diese noch nicht am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilnehmen kann. Von der Vorbereitung bis zur Auswertung liegt dabei alles in der Hand der Schüler. Außerdem führen wir für die Schüler der 6. Klassen einen schulinternen Lesewettbewerb durch, dessen Sieger uns dann auf regionaler Ebene vertritt. Regen Zuspruch findet das Angebot zur Teilnahme am Känguruwettbewerb, einem europaweiten Mathematikwettbewerb. Auch am Wettbewerb "Jugend forscht" haben wir uns bereits mehrfach erfolgreich beteiligt. Im Fachbereich Mathematik/ Informatik belegten im Jahr 2004 Schüler unserer Schule im Landeswettbewerb den dritten Platz. In der Kreisolympiade Mathematik konnten wir in den letzten beiden Jahren dank der intensiven Förderung unserer mathematisch begabten Schüler die meisten Preise abräumen. Schüler der Klassenstufe 7 nehmen seit 2003 an der Biologieolympiade im Regionalschulamtsbereich teil und belegten ebenfalls vordere Plätze. Jährlich im September findet für interessierte Biologen das Elbecamp statt.
Medienkompetenz gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten, die ein Mensch in der Gegenwart und auch zukünftig benötigt. Um sie zu schulen, gibt es ab der Klasse 5 einen durchgängigen Informatikunterricht. Die vorhandene Medientechnik steht den Schülern zur Nutzung zur Verfügung. Sie machen von diesem Angebot regen Gebrauch.
Außerunterrichtliche Angebote sollen die im Unterricht vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefen. Mehr als 40 Arbeitsgemeinschaften in den unterschiedlichsten Bereichen stehen den Schülern zur Auswahl zur Verfügung (siehe Anlage 2).
Der Besuch der gymnasialen Oberstufe verfolgt das erklärte Ziel, die Studierfähigkeit zu erreichen und möglichst ein Studium aufzunehmen. Nach dem Eintritt in die gymnasiale Oberstufe wird sowohl im Unterricht als auch mittels Projekten und Besonderen Lernleistungen (BELL, siehe Anlage 3) an dieser Aufgabe gearbeitet.
Am Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau wird der Weg zum Abitur in Einheit mit der Berufs- und Studienorientierung beschritten. Die Frage "Was kommt nach dem Abitur?" steht in engem Zusammenhang mit der Vorbereitung auf die Sekundarstufe II der Information und Beratung zur Wahl der Grund- und Leistungskurse. Zu Beginn der Jahrgangsstufe 10 finden dazu Informationsveranstaltungen mit unserem Oberstufenberater und der Berufs- und Studienberaterin der Arbeitsagentur statt. Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass Eltern und Schüler zu Vertretern der Berufsberatung und weiterführender Einrichtungen wie der TU Chemnitz, der Universität Leipzig, den Fachhochschulen Mittweida, Zwickau und Gera, der Bergakademie Freiberg und der Staatlichen Studienakademie Glauchau Kontakt finden. Zusätzlich erhalten Mitarbeiter dieser Einrichtungen die Möglichkeit, in Informationsveranstaltungen für Schüler und Eltern auf interessante Fragen zu Studienmöglichkeiten, - Voraussetzungen und Inhalten einzugehen. Um das Betriebspraktikum effektiver zu gestalten, wurde ein Katalog erstellt, in dem ca. 100 Praktikumsplätze von der regionalen Wirtschaft angeboten werden. Außerdem werden die Schüler beginnend ab Klasse 8 mit Sozialkompetenztraining, Bewerbungstraining, DISG-Test und Knigge für den Berufseinstieg vorbereitet.
Wer seine Schüler ständig auf dem neuesten Stand halten will, muss sich selbst weiterbilden! Deshalb nimmt die Lehrerfortbildung an unserem Gymnasium einen wichtigen Platz ein.
Persönliche Fortbildungspläne zeigen, wie das breite Angebot an Veranstaltungen der SBA, des SBI sowie weiterer Bildungsträger genutzt wird. Im Rahmen der schulinternen Fortbildung stehen in jedem Schuljahr zwei Pädagogische Tage für interessante Themen zur Verfügung. Mehrere Kollegen engagieren sich in der Lehrerfortbildung. Auch an der Erarbeitung und Erprobung der neuen Lehrpläne waren Kollegen unseres Gymnasiums beteiligt. Außerdem arbeiten Kollegen unserer Schule als Fachberater, Lehrbeauftragte am Staatlichen Seminar in Leipzig und als Aufgabenersteller für die Abiturprüfungen und die besonderen Leistungsfeststellungen.
Sowohl Lehren als auch Lernen sind dynamische Prozesse, die ständigen Veränderungen und Weiterentwicklungen unterliegen. Diesen Herausforderungen stellen wir uns.
2. Lebensraum Schule
Bei der Gestaltung des "Lebensraums Schule" sollen alle mit einbezogen werden - Lehrer, Schüler und Eltern. Es ist uns wichtig, dass alle Schüler lernen, selbst Verantwortung dafür zu übernehmen.
So wurden interessierte Schüler, die Schülersprecher und Eltern zur Ausarbeitung unseres Schulprogramms hinzugezogen. Eine an neuralgischen Punkten unseres Hauses eingesetzte Schüleraufsicht aus Schülern der 10. Klassen zeigt die Mitverantwortung für Ordnung und Disziplin an unserer Schule.
Das Konfliktlotsenprogramm der Stadt Glauchau (KOLO) spielt bei uns ebenfalls eine wichtige Rolle. Inhalt dieses Projektes ist es, dass als Streitschlichter (Mediatoren) ausgebildete Schüler ihren (jüngeren) Mitschülern bei der friedlichen Lösung von Konflikten helfen. Unser Ziel ist es, dass Schüler die Lösung von kleinen Alltagsproblemen selbst in die Hand nehmen. Natürlich stehen für Probleme, die nicht selbstständig gelöst werden können, die Lehrer zur Verfügung. Einen besonderen Status haben dabei die Beratungslehrer, deren Tätigkeit sehr weit gefächert ist. Neben der Schullaufbahn- und Bildungsberatung und einer Beratung bei Lernschwierigkeiten sowie Verhaltensauffälligkeiten bieten sie auch Hilfe im Bereich Gesundheit, Sucht, Drogen und Sekten an und arbeiten eng mit anderen Beratungsstellen zusammen. Ihr besonderes Anliegen besteht darin, Schüler unseres Gymnasiums beim Lernprozess zu unterstützen und Lernstress sowie übersteigerte Ängste abzubauen. Dazu erarbeiten sie z. B. mit Rat suchenden Schülern entsprechende Lernstrategien oder stellen Konzentrationsübungen vor. Um die soziale Kompetenz der Schüler zu verbessern, bieten sie beispielsweise auch Methoden der Gesprächsführung an und trainieren sie.
Ein wichtiger Bestandteil unseres Schullebens sind die Klassenfahrten, die in den Klassenstufen 6, 8, 10 und 11 einen besonderen Höhepunkt darstellen und Bildungscharakter haben. Dabei wird seit dem Schuljahr 2005/2006 ein festes Konzept realisiert. Die Schüler der 6. Klassen fahren in ein Schullandheim und führen dort den fächerverbindenden Unterricht durch. Die Schüler der 8. Klassen nehmen am Skilager teil und in der 10. Klasse steht die gemeinsame Abschlussfahrt auf dem Programm. Den Höhepunkt bildet die Studienreise, die am Ende der Jahrgangsstufe 11 auf Kursbasis durchgeführt wird. In allen Jahrgangsstufen finden einmal im Schuljahr fächerverbindende und bilinguale Projekte statt (siehe Anlage 4). In diesem Schuljahr führen wir für die Jahrgangsstufe 11 eine Projektwoche zum Thema "Interkulturelle Kommunikation", die gemeinsam mit dem DAETZ-Zentrum in Lichtenstein gestaltet wird, ein.
Dass sich ehemalige Schüler mit unserem Gymnasium noch verbunden fühlen, zeigen z. B. ihre Mitarbeit in der AG "Geschichte", unser Chor der Ehemaligen und zahlreiche Besucher zu den jährlichen Schülerbällen. Unser Ziel ist es, Abiturienten vergangener Jahrgänge sowie interessierte Eltern weiterhin ins Schulleben zu integrieren und sie z. B. für die Leitung von interessanten Arbeitsgemeinschaften zu gewinnen.
Seit Beginn des Schuljahres 2003/2004 unterrichten wir nicht mehr in zwei Schulgebäuden. Da die Schülerzahl durch die Schließung benachbarter Gymnasien und die Gewinnung von neuen Einzugsgebieten ständig gestiegen ist, ist die Sanierung, Erweiterung und Modernisierung des Gymnasiums unbedingt erforderlich. Weiterhin ist ein Umbau der ehemaligen Turnhalle zur Aula geplant. Unsere modernen Chemie- und Physikkabinette konnten wir schon im Jahr 2000 bzw. 2001 einweihen, zwei Jahre später die Biologiekabinette, den Zeichensaal und die mit jeweils 20 neuen Computern ausgestatteten beiden Informatikräume. Die Planungen für den Erweiterungsbau und die Sanierung wurden bereits im Jahr 2006 erstellt. Im Dezember 2007 wurden die dazu erforderlichen Fördermittel vom Sächsischen Staatsministerium bewilligt und im Sommer 2008 wird mit dem Neubau begonnen. Auch unsere großzügigen Außen- und Sportanlagen werden umgestaltet und verschönert, um so mehr Raum für Erholung und sportliche Betätigung zu bieten.
3. Eltern als Partner
Die Zusammenarbeit mit den Eltern unsrer Schüler ist eine der wichtigsten Säulen unseres Schulprogramms.
Deshalb wurde zu Beginn des Schuljahres 2001/2002 von sechs Kollegen unter Leitung unserer Beratungslehrerin Frau John ein Konflikttraining für Eltern ins Leben gerufen. Da dies bei den Eltern auf sehr positive Resonanz stieß, gab es Überlegungen, wie weiteren Eltern pädagogische und psychologische Kenntnisse zur Bewältigung der alltäglichen Probleme vermittelt werden können. Daraus entwickelten sich die Elternstammtische der einzelnen Klassen, bei denen die Eltern und Lehrer ihre Erfahrungen und Probleme austauschen und gemeinsame Handlungskonzepte erarbeiten.
In jeder Klassenstufe werden thematische Elternabende angeboten, um die Eltern bei der Lösung von Problemen er jeweiligen Altersstufe zu unterstützen.
| Klasse 5 | Fremdsprachenwahl Lernpsychologische Besonderheiten | Januar März |
| Klasse 6 | Die Pubertät | März |
| Klasse 7 | Profilwahl Rechtsextremismus | Januar November |
| Klasse 8/9 | Sucht-, Drogen- und Gewaltprobleme | April |
| Klasse 10 | Einwahl in die Sekundarstufe II | September |
| Klasse 10 - 12 | Vorträge der Hochschulen zur Studienwahl | ganzjährig |
Um die Zusammenarbeit der Eltern einer Klasse weiter zu intensivieren, wurde in jeder Klasse eine Elternhotline eingerichtet, die zu einem schnellen Austausch zwischen den Eltern untereinander oder auch mit dem Klassenleiter genutzt wird.
Neben den Schülern und Lehrern arbeiten zahlreiche Eltern an der Entwicklung unseres Schulprogramms mit.
All diese Maßnahmen haben bereits dazu geführt, dass sich die Zusammenarbeit zwischen den Eltern unserer Schüler und den Lehrern verbessert hat. Diese Entwicklung ist uns auch für die Zukunft sehr wichtig und wird weiter vertieft werden.
Nur im gegenseitigen Miteinander und dem gemeinsamen Suchen nach Problemlösungen kann eine vertrauensvolle Atmosphäre zum Wohl der uns anvertrauten Kinder entstehen.
4. Außenwirkung der Schule
Unser Gymnasium steht in engen und umfangreichen Wechselbeziehungen zu den Eltern, den Betrieben der Region, dem Schulträger, Vereinen und ähnlichen Institutionen. Ziel ist es, die zahlreichen Einzelbeziehungen zu koordinieren, allen zugänglich zu machen und dadurch die Aktivitäten unseres Gymnasiums der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Intensiviert wurde die Arbeit an der Homepage der Schule, die das "Fenster zur Welt" darstellt. Ständig arbeitet eine Schülergruppe an Aktualisierungen und Verbesserungen.
Die Unterstützung von Schülern und Eltern war ebenfalls bei der Erarbeitung des "Schulporträts" für die Homepage des Kultusministeriums wichtig und hilfreich.
Aber nicht nur die neuen Medien wurden durch diese Arbeitsgruppe in den Mittelpunkt der Tätigkeit gerückt. Auch die Arbeit mit der "Freien Presse" wurde intensiviert, was für unsere Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig ist. Jährlich präsentieren wir den Glauchauer Bürgern im Rahmen einer Fotoausstellung unsere besten Abiturienten.
Möglichkeiten für Ausstellungen von Schülerarbeiten wurden durch Absprachen mit Stadt, Landkreis, verschiedenen mittelständischen Unternehmen und durch unser Schulmuseum geschaffen. Dieses hauseigene Museum wurde von Schülern unserer AG Geschichte ausgebaut und eingerichtet.
Für das Agricolajahr 2005 erstellte die AG Geschichte erstmals einen Kalender im A3-Format, der historische Ansichten der Heimatstadt Agricolas von Fotos der Zeit um 1900 mit Bildern der Gegenwart vereinte. Seither ist dieser jährlich herausgegebene Kalender ein Muss für interessierte Glauchauer.
Außerdem erarbeitete die AG eine Mappe mit 10 historischen Stadtansichten Glauchaus und eine ähnliche Sammlung historischer Ansichten der Stadt, die laut Oberbürgermeister in streng limitierter kleiner Auflage erstellt, zur Ehrengabe der Stadt werden soll.
Die AG Geschichte ist auch ein fester Ansprechpartner für die Stadt geworden, wie die Durchführung bzw. Planung der Feierlichkeiten zur Agricola-Ehrung 2004/2005 bewiesen. Neben der Teilnahme an der Ausgestaltung der Glauchauer Festveranstaltung erarbeitete die AG Flyer mit Fakten zum Leben und Wirken des großen Universalgelehrten in deutscher Sprache und die Sprachbereiche sorgten für eine Übersetzung ins Englische, Französische und Russische. Im Rahmen des Europaprojektes "Agricola europe" beteiligten wir uns gemeinsam mit dem BSZ Glauchau am Nachbau eines Pochwerks aus Agricolas Zeit und präsentierten es mit einer Performance in Chemnitz (Deutschland), Paris (Frankreich) und Minas de Riotinto (Spanien). Dafür erhielten wir im Jahr 2007 gemeinsam mit dem Beruflichen Schulzentrum Glauchau den Titel "Schule mit Idee".
Durch die Teilnahme an sportlichen, künstlerischen und fachlichen Wettbewerben sind wir häufig in der Öffentlichkeit präsent. Als Beispiele seien hier der Vorlesewettbewerb, der Fremdsprachenwettbewerb, Mathematikolympiaden, Fußball-, Volleyball- und Tischtennisturniere sowie der Wettbewerb "Jugend forscht" genannt.
Die Stadt Glauchau, Schulträger, unterstützen wir mit Kulturprogrammen u.a. im Rahmen der Europawoche, zu Stadtfesten, verschiedenen Feierlichkeiten und beim Frühjahrsputz.
Schüler haben im Rahmen einer BELL schon zweimal ein Theaterstück geschrieben. Während das erste in der Sachsenlandhalle in Glauchau gezeigt wurde, fand die Aufführung des zweiten Stückes "Der kleine, aber feine Unterschied", das auch ins Englische übersetzt wurde, im Rahmen der Schultheaterwoche im "Theater in der Mühle" in Zwickau statt. In jedem Schuljahr gestalten wir einen kulturellen Höhepunkt. Im Jahr 2004 z.B. haben 120 Schüler der Jahrgangsstufen 5 - 12 sowie Ehemalige das Musical "Gefährliche Weihnachten - Der Schneehase" einstudiert. Die vier Aufführungen im Stadttheater wurden zu einem riesengroßen Erfolg. Das Highlight im Schuljahr 2006/2007 war das Schulfest, das unter dem Motto "Mittelalter" stand.
Auch am Planspiel Börse der Sparkasse nehmen unserer Schüler jährlich mit großem Erfolg teil. Sie belegten stets vordere Plätze.
Über Kooperationsbeziehungen wollen wir unseren Kontakt zur Öffentlichkeit weiter intensivieren und das darin liegende Potential für die Bildung und Erziehung unserer Schüler nutzen. So gibt es Kooperationsverträge mit der Bibliothek, dem Theater, dem Rotary-Club, dem Schachverein und der Polizei. Letzerer soll in Fragen von Suchtmitteln, aber auch Rechtsradikalismus helfen.
Auf große Erfolge können unsere Schachspieler bei den Schulschachmeisterschaften verweisen. Die Zusammenarbeit mit der Bibliothek ermöglicht es uns u.a., den Schülern in der hauseigenen Schülerbibliothek stets neue und aktuelle Bücher anbieten zu können, die uns leihweise zur Verfügung gestellt werden.
In Zusammenarbeit mit dem Rotary-Club sollen die Schüler mit der sächsischen Wirtschaft vertraut gemacht werden. Es werden Betriebe und Berufsbilder vorgestellt, die in der Region eine Rolle spielen. Fragen der dafür erforderlichen Ausbildung, gewünschte Kenntnisse und Fähigkeiten, aber auch rechtliche Probleme werden in den Zusammenkünften eine Rolle spielen. Die regelmäßige Teilnahme wird durch ein Zertifikat bescheinigt.
Seit dem Jahr 2005 gibt es an unserem Gymnasium das Projekt "Schule-Wirtschaft". Dabei geht es u.a. darum, die Studierwilligkeit unserer Schüler, insbesondere im naturwissenschaftlich - technischen Bereich, zu erhöhen. Das Projekt wurde am 21.04.2005 zu einem Unternehmertag den Vertretern der Glauchauer Betriebe vorgestellt. In den Klassen 5 - 7 finden pro Schuljahr 3 Betriebsbesichtigungen nach dem Unterricht statt. Im Rahmen des Profilunterrichts besuchen die Schüler der Klasse 8, 9 und 10 entsprechend der vorgegebenen Lernbereiche ausgewählte Unternehmen der Region. In der Klasse 10 findet ein zweiwöchiges Betriebspraktikum statt. Für dieses Projekt erhielten wir im Jahr 2005 den "Sächsischen Schule-Wirtschafts-Oscar" und im Jahr 2006 den Titel "Schule mit Idee" des SMK Sachsen. Mit Beginn des Schuljahres 2008/2009 erhalten die Schüler der Jahrgangsstufe 8 die Möglichkeit im gemeinsamen Schulversuch mit dem Beruflichen Schulzentrum "Dr. Friedrich Dittes" Glauchau im Projekt "Doppelqualifizierung Allgemeine Hochschulreife - Technischer Assistent für Informatik" neben dem Abitur den genannten Berufsabschluss zu erwerben.
5. Förderverein - Verein der Freunde des Georgius-Agricola-Gymnasiums Glauchau e. V.
Unser Förderverein wurde am 30. November 1992 gegründet. Ihm gehören Mitglieder an, die sowohl aus der Schule kommen - wie Lehrer und (ehemalige) Schüler oder deren Eltern - als auch aus ihrem Umfeld. Jeder, der unsere Schule fördern möchte, kann diesem gemeinnützigen Verein beitreten. Vorsitzender ist Herr Holger Klier.
Ziele des Vereins, die in einer Satzung festgeschrieben wurden, sind unter anderem die finanzielle Unterstützung der Bildungs- und Erziehungsarbeit unserer Schule oder die Organisation von Veranstaltungen für und über unser Gymnasium.
In den mehr als 15 Jahren seines Bestehens konnte der Förderverein so nicht nur neue Mitglieder und Spenden werben - er stand unserem Gymnasium auf sehr praktische und uneigennützige Art und Weise zur Seite und ist zu einer festen Größe bei der Unterstützung von Veranstaltungen und Projekten im Leben unsrer Schule geworden.
Außerdem fungiert der Verein als Antragstelle für die Gewährung von Fördermitteln im Rahmen der Schuljugendarbeit, der Ganztagsbetreuung und bei Schüleraustauschmaßnahmen.
Unser Schulprogramm spiegelt das Leben an unserem Gymnasium wider - seine Aufgaben, Ziele, Wünsche und Visionen.
Als wir, die Lehrer des Georgius-Agricola-Gymnasiums, 2001 an die Erstellung des Schulprogramms gingen, wussten wir noch nicht, wie intensiv, interessant und für uns gewinnbringend die Arbeit sein wird. Im Prozess der Auseinandersetzung mit unseren Stärken und Schwächen sowie in der aktiven Zusammenarbeit mit Schülern und Eltern konnte dieses Schulprogramm erstellt werden.
Alle Kollegen brachten sich damals in die sechs neu gegründeten Arbeitsgruppen ein. Da die gestellten Aufgaben im vergangenen Schuljahr abgearbeitet waren und neue Ziele gesteckt werden mussten, machte sich eine Neubildung der Arbeitsgruppen notwendig.
Sie heißen
- Lernen lernen
- Elternarbeit
- Schule - Wirtschaft
- Bauplanung
- Ganztagsangebote
Dass sich unsere Anstrengungen gelohnt haben,widerspiegelt sich zu unserer großen Freude in den Anmeldezahlen für die Jahrgangsstufe 5. Außerdem durften wir bereits fünfmal den Titel "Schule mit Idee", der jährlich vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus verliehen wird, entgegennehmen.
- 2003 - Projekt Elternarbeit
- 2005 - AG Geschichte
- 2006 - Projekt "Schule - Wirtschaft"
- 2007 - Projekt "Agricola europe"
- 2007 - Schülerfirma "SHS statt SOS"
Bereits im Jahr 2005 machte sich die Evaluierung unseres im Jahr 2003 beschlossenen Schulprogramms erforderlich. Im Schuljahr 2007/2008 wurde eine zweite Evaluierung vorgenommen, da sich bereits viele neue Dinge entwickelt hatten.
Wir werden an diesem Schulprogramm weiterarbeiten, es aktualisieren, vielleicht erweitern. Es ist nicht nur als Präsentationsmöglichkeit zu nutzen, sondern auch als Gradmesser für unsere Arbeit.
Lehren und Lernen sind dynamische Prozesse und somit wird die Weiterentwicklung unseres Gymnasiums in diesem Schulprogramm dokumentiert.
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