Exkursion zur Imaginata

Ob nun Puzzle Meister, Action Junkies oder Artisten, die Imaginata hatte für alle etwas zu bieten. Am Dienstag, den 16.11.21 fuhren wir, d.h. alle 9ten Klassen nach Jena, um dieses Experimentarium für die Sinne zu besichtigen. Es besteht aus zwei großen Hallen, welche beide einige lustige, spannende und vor allem physikalische Aktivitäten beherbergen, sowie einem kleinen Außenbereich.

Als wir um circa 10 Uhr ankamen, warteten vier Gruppenleiter für jeweils jede Klasse im Innenhof, um uns herumzuführen. Unsere Gruppe startete im Außenbereich, wo es für uns zuerst zur „Tuschelmuschel“ ging. Die Tuschelmuchel war eine fast verschlossene Kuppel aus Metall mit einem kleinen offenen Fenster an der Oberseite und einem fast genauso kleinen Eingang, bei dem man sich bücken musste, um in die Muschel zu gelangen. In dieser wurde uns die Verbreitung des Schalls näher gebracht, indem unsere Gruppenleiterin in die Mitte der Muschel lief, dabei etwas erzählte und immer leiser wurde. Das lag daran, dass, wenn man in der Mitte der Muschel steht, sich selber viel lauter hört, da der eigene Schall von allen Seiten zurückgeworfen wird. Weiter ging es dann für uns in den Innenhof. Dort wartete die für mich persönlich aufregendste Aktivität, und zwar  das „Fahrrad auf dem Drahtseil“. Das Drahtseil, auf welchem das Fahrrad fuhr, war circa 3 m über dem Boden gespannt und darüber konnte man dann mit dem Fahrrad fahren. Drei Meter klingt vielleicht nicht viel, aber wenn man dann auf 3 Metern Höhe mit einem Fahrrad über ein Drahtseil fahren soll, kann einem schon Bange werden. Die einzigen Schutzmaßnahmen waren das 50-kg-Gewicht, was an das Fahrrad gehängt war und die Pedale, welche an den Füßen befestigt wurden. Dort oben ist man auf sich allein gestellt, auch wenn es nur ungefähr 25 Sekunden sind.

Nachdem einige aus unserer Klasse das ausprobiert hatten, ging es für uns weiter in die erste der zwei Hallen. Dort waren die Puzzle vorhanden, eine UV-Lampe, eine große Kugelbahn, eine Zauberkugel und vieles mehr; was wir dann in 20 min Zeit alles einmal ausprobierten. Danach trafen wir uns erneut im Außenbereich, um den Weg zur zweiten Halle anzutreten. Diese beherbergte ein paar wirklich interessante Sachen, wie zum Beispiel einen Lasergang, wo man durchkommen musste oder ein begehbaren Flügel. Unser Highlight in der Halle war allerdings die „Dunkle Box“. Eine komplett dunkle Box, in der Hindernisse aufgebaut wurden, durch die man sich durchwinden musste. Wir gingen also in Dreiergruppen in die Box und standen wortwörtlich im Dunkeln. Nach 20 min jedoch waren alle Gruppen unversehrt wieder aus der Box zurückgekehrt und wir bekamen erneut Freizeit, in der wir je nach Interessenlage Experimente auszuprobieren konnten. Der letzte Programmpunkt hatte etwas mit dem Hebelgesetz zu tun. Alle Schüler unserer Gruppe gingen hinter die Halle, wo zwei große begehbare Wippen standen. Unsere Gruppenleiterin stellte sich auf die Vorderseite und wir waren an der Reihe zu raten, wie viele von uns es bräuchte um Sie hochzubekommen. Das Ergebnis, es brauchte 10 von uns.

Ein Exkursionstag, der unheimlich Spaß gemacht hat und so ganz nebenbei konnten wir schulischen Lernstoff in praktischen Anwendungen prüfen.

Text und Bild: AG Öffentlichkeitsarbeit (C. Maith), Bild: K. Müller-Langer, G. Stoll, Käßner

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