Das Balladenprojekt

Wer fährt so früh nach Glauchau hin?

Es ist die Theaterpädagogin.

Den Kollegen hatte sie dabei

und Bastelsachen – allerlei!

 

Die Klasse verbarg nicht bang ihr Gesicht,

im Gegenteil, sie war’n drauf erpicht

und mega gespannt

auf das Projekt, das am 07.12. stattfand.
 

„Wir stellen uns vor, ein Spiel macht uns warm,

damit wir im Anschluss mit Figuren verfahr’n;

mit ‚Papermans‘ werdet ihr Szenen aufführ’n

mindestens drei Schüler müssen die Figur berühr’n.“
 

Gesagt, getan und mit viel Fantasie

erweckten die Schüler zum Leben sie.

Schwimmend, eislaufend und sehr gewandt

betätigten sich die Männlein mit Verstand.

 

„Willst, deine Klasse, du nun hören

die Ballade, in der Figuren betören

einen kleinen Jungen mit Vater und Pferd?

Wer weiß, was am Ende der Leser erfährt?“

 

„Das Kind stirbt!“, wurde sofort verraten,

doch die Spannung war da noch nicht begraben.

Wir lasen die Ballade und überlegten intensiv,

wohin das Pferd mit Vater und Kind wohl lief.

 

Dann ging es erneut an Schere, Kreppband und Papier,

Figuren wurden gebastelt, andere bekamen neue Zier.

Wir konnten die Ballade selbst mit Figuren spielen

und uns in sie und die Geschichte einfühlen.

 

Am Ende stand das große Finale:

„Der Erlkönig“ in der 360°-Totale.

Mit der 3D-Brille fand im Klassenraum statt

eine Inszenierung, die sich gewaschen hat.

 

Fasziniert und voller neuer Eindrücke

über Goethes „altes“ Stücke

beendeten wir einen gelungenen Tag,

den jeder im Gedächtnis behalten mag.

Annika Binder

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